Vitamin D

Laboranalyse: Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels

Anhaltender Vitamin D Mangel ein Risikofaktor für:

  • Infektionserkrankungen
  • Knochenerkrankungen (Osteoporose, Osteochondritis)
  • Kardiovaskuläre Erkankungen (Herzschwäche, Bluthochdurck)
  • Darm-, Prostata- und Brustkrebs
  • Asthma
  • Depression, Demenz

Wer ist betroffen?

  • Kleinkinder
  • Schwangere
  • Erwachsene über 60 Jahre
  • Personen, die selten direkter Sonne ausgesetzt sind
  • Dunkel pigmentierte Menschen
  • Personen mit Leberschädigungen, Niereninsuffizienz oder chronisch-entzündlichen Darmerkankungen

Ablauf des Tests

Sie erhalten von uns
  • Blutabnahmekarte, auf die die Bluttropfen aufgebracht werden
  • Stechhilfe
  • Desinfektionspad
  • Laborauftrag mit Testanleitung
  • Rücksendeumschlag
Blutabnahme zu Hause
  • Fingerkuppe desinfizieren und mittels der Stechhilfe stechen
  • Mindestens 2 Felder auf der Entnahmekarte mit Blut benetzen
  • Die Karte trocknen lassen und mit ausgefülltem Laborauftrag im beigelegten Rücksendeumschlag an uns zurückschicken
Analyse im Labor
  • Durchführung des Vitamin-D-Spiegels
  • Versand der Ergebnisse und der Rechnung per Mail oder Post

Downloadbereich

Ergänzende Anleitung für die Probennahme

Vitamin D ist eines der zentralen Vitamine in unserem Körper und für zahllose physiologische Vorgänge unersetzlich. Im engeren Sinne ist es auch ein Hormon, das vom Körper selbst hergestellt werden kann. Die Biosynthese geschieht in der Haut unter dem Einfluss der UV-Strahlung des Sonnenlichts. Aktuell wird die enorme Bedeutung von Vitamin D zunehmend erkannt.

Die Antwort zu dieser Frage ist Bücher füllend. Ursprünglich wurde Vitamin D hauptsächlich in Zusammenhang mit der Knochengesundheit gesehen. Inzwischen wird die Rolle von Vitamin D unteranderem bezüglich der Leistungsfähigkeit des Immunsystems, seiner Rolle im Zusammenhang mit Atemwegsinfektionen (im Übrigen auch von COVID-19), in seiner präventiven Funktion für Krebserkrankungen oder auch für Autoimmunerkrankungen, diskutiert und wissenschaftlich publiziert. Vitamin D zählt auch als Schutzschild vor chronischen Erkrankungen.

Sie bestellen das Testset direkt bei unserem Labor und erhalten mit dem Set spezielles Filterpapier, eine Stechhilfe sowie eine Testanleitung. Sie stechen sich weitestgehend schmerzfrei mit Hilfe unserer Stechhilfe. Daraufhin benetzen Sie 3 der vorgegebenen Kreise auf dem Papier so intensiv, dass auch die Rückseite des Filters sichtbar mit Blut getränkt ist. Sie lassen das Blut trocknen und senden es in dem mitgelieferten Umschlag an uns zurück. Bitte belassen Sie den mitgelieferten Trockenbeutel im Tütchen. Nach wenigen Tagen erhält Ihr Therapeut oder Sie das Testergebnis.

Recherchiert man nach fachlichen Informationen zu geeigneten prophylaktischen und therapeutischen Dosierungen, so trifft man häufig auf unterschiedliche Auffassungen. Wir haben uns für die Zielkonzentrationen im Blut an den Vorgaben von Gröber und Holick (2020) orientiert. Diese Literaturstelle gibt einen ausreichenden Vitamin D-Spiegel ab 30 ng/ml, und einen idealen bzw. empfohlenen Spiegel im Bereich 40-60 ng/ml an. Diese Angaben decken sich mit den Angaben von Dr. Volker Spitzer und Nicole Spitzer 2011.

Wir haben uns für diese Einordnung entschieden, da die genannten Autorinnen und Autoren international anerkannte Expertinnen und Experten im Bereich der gesundheitlichen Zusammenhänge der Vitamin D-Versorgung darstellen und auch neue Ergebnisse in Ihren Ausführungen besonders berücksichtigen. Die exakte tabellarische Einordnung finden Sie in unseren Befunden.

In Mitteleuropa ist ein Vitamin D Mangel, zumindest wenn man die oben angesprochenen Einordnungen zugrunde legt, relativ verbreitet. Dies bestätigt sich auch in verschiedenen Studien, die zum Beispiel die Zusammenhänge der Vitamin D-Versorgung und der Häufigkeit von Brustkrebs untersuchen. Auch unsere eigenen Untersuchungen bestätigen bislang die Annahme einer Unterversorgung. Diese potenzielle Unterversorgung kann für jeden der Anlass sein, sich über seinen eigenen Vitamin D-Status zu informieren und, idealerweise therapeutisch betreut, einem möglicherweise (zu) tiefen Level entgegenzutreten. Im Falle einer Supplementierung, also einer zusätzlichen Einnahme von Vitamin D sollte der Level kontrolliert werden. Dies trifft umso mehr zu, wenn eine therapeutisch begleitete Hochdosistherapie stattfinden sollte, um nicht in eine Überdosierung zu geraten. Auch in den Sommermonaten, mit höherer Eigensynthese über die Haut unter UV-Einfluss, sollte eine Supplementierung besonders kontrolliert werden. Gröber und Holick (2020) raten zu einer mindestens zweimaligen Untersuchung des Vitamin D-Status pro Jahr.

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